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Autor: CSU-Kreisvors. Klaus Dieter Breitschwert (MdL) / stellv. CSU-Kreisvors. Andreas Schalk
Die von Frau Oberbürgermeisterin Frau Carda Seidel geäußerten Vorwürfe gegen Invest in Bavaria, die Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern im Bayerischen Wirtschaftsministerium, vernachlässige den Norden Bayerns bei Ihren Bemühungen um neue Wirtschaftsansiedlungen widerspricht der bayerische Wirtschaftsminister ganz entschieden:
„Von einer ‚offensichtlichen Benachteiligung des nordbayerischen Raumes‘ kann keine Rede sein. Ganz im Gegenteil ist Invest in Bavaria hier besonders engagiert tätig“, so Minister Martin Zeil in einem Schreiben an den Landtagsabgeordneten Klaus Dieter Breitschwert.
Breitschwert: „Invest in Bavaria ist zuständig für ganz Bayern, hat aber selbstverständlich Nordbayern besonders im Fokus. Im Rahmen der Informationen für die potentiellen Investoren geht lnvest in Bavaria ausführlich auf die Vorteile gerade auch unserer Regionen in Bezug auf Arbeitskräfte, Innovationskraft und Infrastrukturen ein. Invest in Bavaria hält dabei engen Kontakt zu den Wirtschaftsförderungen vor Ort.“
Zeil fährt in seinem Schreiben fort: „Die Aufgaben von Invest in Bavaria umfassen sowohl die eigentliche Investorenbetreuung, als auch das Marketing für den Wirtschaftsstandort Bayern und die Bestandspflege, insbesondere von Unternehmen ausgewählter ausländischer Communities. Dies geschieht immer mit dem klaren Ziel vor Augen, Arbeitsplätze in Bayern durch Ansiedlungen und Erweiterungen zu schaffen. Invest in Bavaria versteht sich dabei als Wegbegleiter und Wegbereiter für ansiedlungswillige Unternehmen, denen Dienstleistung aus einer Hand geboten werden soll. Dies ist mit Blick auf entsprechende Angebote konkurrierender Wirtschaftsfördergesellschaften weltweit unverzichtbar und mit mittlerweile über 900 positiv abgeschlossenen Fällen und fast 32.000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen in den letzten 11 Jahren überaus erfolgreich.
Der Service für Investoren umfasst umfangreiche Informationen z.B. auch über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, Vermittlung relevanter Kontakte zu kommunalen und regionalen Institutionen sowie die ganz praktische Unterstützung bei der Suche nach dem besten Standort in Bayern. Aber es gilt: Die Entscheidung liegt letztlich beim Investor, der gewählte Standort muss zum aktuellen Projekt, zur Strategie des Unternehmens passen. Konkrete Standortanfragen durch Invest in Bavaria erfolgen daher immer in enger Abstimmung mit dem Investor und dessen Anforderungsprofil an den Standort. Der Investor als der Kunde von Invest in Bavaria bestimmt durch seine Vorgaben, an welche Landkreise bzw. kreisfreien Städte Anfragen gerichtet werden. Hier hat Invest in Bavaria nur sehr begrenzt Steuerungsmöglichkeiten.“
Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Andreas Schalk fordert daher von der Oberbürgermeisterin: „Stimmen Sie nicht beim undifferenzierten Lamentieren wegen Benachteiligung Nordbayern mit ein. Betreiben Sie – wie im Wahlkampf versprochen – eine aktive Wirtschaftspolitik. Sie haben die Strukturen der bisherigen Wirtschaftsförderung zerstört und sich ihre Wunschformation in der Stadtverwaltung zusammengestellt. Nun gilt es, auch Leistung zu bringen. Invest in Bavaria bietet eine enge Zusammenarbeit an, die Sie stärker nutzen sollten statt über deren Arbeit zu klagen!“